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„Trinkwasser ist Beitrag zum Klimaschutz“

Published: 18. März 2021

Weltwassertag - HSW unterstreicht ökologischen und sozialen Wert

Wasser ist wertvoll - darauf machen die Vereinten Nationen mit dem Weltwassertag aufmerksam, zu dem jährlich am 22. März aufgerufen wird. “Valuing Water - Wert des Wassers” ist in diesem Jahr das Motto. “Das geht weit über den finanziellen Aspekt hinaus”, weiß Robert Dietrich, Technischer Geschäftsführer des heimischen Kommunalunternehmens Hochsauerlandwasser GmbH (HSW), “Trinkwasser hat auch einen ökologischen und einen sozialen Wert - und das nicht nur am 22. März, sondern 365 Tage im Jahr.“

 

“Wer Trinkwasser aus der Leitung nutzt, leistet einen direkten Beitrag zum Klimaschutz”, unterstreicht der HSW-Geschäftsführer. Denn Trinkwasser muss - anders als etwa Mineralwasser - nicht transportiert oder verpackt werden. Mit einem insgesamt 666 Kilometer langen Netz aus Transport- und Versorgungsleitungen liefert die HSW in den Städten Meschede und Olsberg sowie in der Gemeinde Bestwig das “Lebensmittel Nr. 1” direkt zu den Menschen - über rund 16.700 Hausanschlussleitungen: „Es ist ein sehr guter kalorienfreier Durstlöscher, der noch dazu frei Haus geliefert wird und ständig verfügbar ist.“

 

Hausanschlussleitungen und -installationen werden dabei quasi zur “Verpackung” des Trinkwassers. “Flaschenwasser in Plastikflaschen verursacht unnötigen Plastikmüll, der dann über Jahrhunderte die Umwelt belasten kann”, erklärt der HSW-Geschäftsführer: “Leitungswasser ist dagegen verpackungsfrei.” Das Berliner Audit-Unternehmen GUTcert hat im vergangenen Jahr die Treibhausgas-Bilanz von stillem Mineralwasser und Trinkwasser verglichen. Dafür wurden die emissionsrelevanten Daten für den Lebenszyklus von Mineralwasser aus der Flasche und Trinkwasser aus der Leitung gesammelt. Ergebnis: Pro Liter Flaschenwasser fallen durchschnittlich 202,74 Gramm CO₂ an - für Leitungswasser dagegen nur 0,35 Gramm. Robert Dietrich: „Bezogen auf diesen Aspekt wäre Trinkwasser aus der Leitung also rund 580-mal klimafreundlicher als Flaschenwasser - für alle fridays for future-Aktivisten und -Anhänger müsste der Verzehr von Trinkwasser da eigentlich selbstverständlich sein.“

 

Hinzu kommt der soziale Wert: Rund 0,5 Cent kostet der Liter Leitungswasser im Schnitt, wenn man die Kosten für die Abwassergebühren direkt mit berechnet - „für einen Euro bekommt man also rund 200 Liter Trinkwasser“, rechnet der HSW-Geschäftsführer vor: „Mit diesem preiswerten Grundnahrungsmittel haben auch sozial schwache oder benachteiligte Personen und solche, die nicht in der Lage sind, Getränke vom Supermarkt in den 3. Stock zu tragen, die Möglichkeit, auf gesunde Weise ihren Flüssigkeitsbedarf zu decken.“ Denn hinzu kommt: Trinkwasser ist eines der am strengsten kontrollierten Lebensmittel in Deutschland.

 

Die Trockenheit der vergangenen drei Jahre sowie die aktuell immer noch akute Pandemie-Situation hätten deutlich gemacht, wie wichtig eine funktionierende Deckung der Grundbedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger im Land ist, betont Robert Dietrich: „Vor diesem Hintergrund passt das Motto des Weltwassertags ,Wert des Wassers‘ hervorragend in die Zeit.“ Natürlich sei die Nutzung von Trinkwasser nur einer von vielen Aspekten, um das Alltagsleben nachhaltiger zu gestalten: „Aber eben einer, den jeder Einzelne auf ganz einfache Weise kostengünstig und flächendeckend umsetzen kann.“

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