Schule und Bildung

Erstuntersuchung von jugendlichen Auszubildenden

Arbeitgebende dürfen jugendliche Auszubildende nicht ohne ärztliche Voruntersuchung einstellen. Diese Anforderung ergibt sich aus dem Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG). Alle jugendlichen Auszubildende sind daher verpflichtet, sich vor dem Arbeitsantritt ärztlich untersuchen zu lassen und ihrer Führungskraft eine Bescheinigung darüber vorzulegen.

Die Erstuntersuchung stellt den Gesundheitszustand der Auszubildenden fest. In der ärztlichen Bescheinigung sind gegebenenfalls Arbeiten vermerkt, die Auszubildende nicht ausführen dürfen, weil diese ihre Gesundheit oder Entwicklung gefährden. Ein Jahr nach Beginn der Arbeit muss eine Nachuntersuchung der minderjährigen Auszubildenden stattfinden, um die Auswirkungen der Beschäftigung auf deren Gesundheit zu ermitteln.

Schulaufnahme und -wechsel

allgemeinbildende Schulen Aufnahme Grundschule

Kinder, die zum 30. September eines Jahres das 6. Lebensjahr erreicht haben oder bereits einmal von der Aufnahme in die Grundschule zurückgestellt wurden, müssen zum Schulbesuch angemeldet werden. Nach Abschluss der Grundschule wird eine Empfehlung für die weitere schulische Laufbahn ausgestellt. In den meisten Bundesländern entscheiden die Eltern, welche weiterführende Schule besucht werden soll. In Bayern, Brandenburg, Sachsen und Thüringen wird diese Entscheidung anhand der Noten vorgenommen. Sollte sich später herausstellen, dass die gewählte Schulart nicht die am besten geeignete ist, besteht unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit eines Wechsels in eine andere Schulart.

Schülerbeförderung

Die notwendige Beförderung von Schulkindern obliegt den öffentlichen Grund-, Mittel- und Förderschulen der Gemeinden und Schulverbände, sowie die übrigen Schulen die Landkreise und kreisfreien Städte, in denen die Schulkinder ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben. Die jeweiligen Stadt- oder Landkreise erstatten die notwendigen Kosten der Beförderung nach Abzug eines Eigenanteils oder sie gewähren einen Zuschuss zu den Kosten. Ein Rechtsanspruch auf Einrichtung eines Beförderungsangebots besteht jedoch nicht.

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