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Gemeinde Bestwig will Feuerwehrhaus in Nuttlar erweitern und modernisieren

Published: 13. Juli 2021

Auf „ihre“ Freiwillige Feuerwehr können sich die Menschen in der Gemeinde Bestwig verlassen. Einsatzspektrum, Ausrüstung und auch Fahrzeuge der Brandschützer haben sich in der Vergangenheit geändert und erweitert. Kaum verändert haben sich dagegen die Feuerwehrhäuser. Das soll an verschiedenen Orten im Gemeindegebiet nun anders werden.

Denn die Gemeinde Bestwig will mehrere Feuerwehrhäuser so umbauen, dass sie den modernen Anforderungen an Feuerwehrarbeit entsprechen. Ein Beispiel: Die Abmessungen der Feuerwehrfahrzeuge haben sich stetig erweitert - „oftmals so, dass neue Fahrzeuge nicht mehr in bestehende Fahrzeughallen hineinpassen“, erläutert Bürgermeister Ralf Péus. Und auch sonst bieten manche Feuerwehrhäuser keine optimalen Voraussetzungen für die Kameraden und Kameradinnen der örtlichen Einheiten. Dabei sei nur ein Aspekt, dass Feuerwehrleute, die sich für Leben und Sicherheit ihrer Mitmenschen einsetzen, in der Gemeinde Bestwig gute Bedingungen für ihre Arbeit haben sollten: „Es geht hier auch um Sicherheitsaspekte und rechtliche Vorgaben.“

Vorgesehen ist, dass die Feuerwehrhäuser umgebaut werden sollen, bevor die jeweiligen Einheiten mit neuen Fahrzeugen ausgestattet werden. In einem ersten Schritt soll das Gebäude in Nuttlar erweitert werden, danach folgen die Feuerwehrhäuser in Ramsbeck, Ostwig und Bestwig. Der Vorentwurf für den Ausbau des Feuerwehrhauses Nuttlar war jetzt erstmalig Thema in den Sitzungen von Gemeindeentwicklungsausschuss und Gemeinderat. Konkret ist vorgesehen, die Gesamtfläche des Feuerwehrhauses um rund 265 Quadratmeter zu erweitern. In der Fahrzeughalle selbst sollen nicht nur die Halle, sondern auch die Tore erweitert werden. Weitere Überlegungen bei der Planung: Alarmwege müssen leicht und sicher begangen oder befahren werden können, die Aufstell- und Bewegungsfläche vor der Fahrzeughalle soll mindestens der hinter dem Tor liegenden Stellplatzfläche entsprechen und es soll eine hygienische Trennung zwischen gebrauchter und ungebrauchter persönlicher Schutzausrüstung geben - eine so genannte “Schwarz-Weiß-Trennung”.

Einstimmig hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, die Planungen in der Sommerpause weiter voranzutreiben und auch einen Förderantrag im Rahmen des Programms „Feuerwehrhäuser in Dörfern 2022“ beim Land NRW zu stellen. Maximal 250.000 Euro Fördermittel könnten dann für das Projekt fließen. Rund 1,2 Millionen Euro insgesamt sollen im Haushalt für das Jahr 2022 für das Feuerwehrhaus Nuttlar bereitgestellt werden.

Nicht nur beim Projekt in Nuttlar, sondern auch in den anderen Orten werde der Umbau der Feuerwehrhäuser für die Gemeinde Bestwig zu einem finanziellen Kraftakt, so Bürgermeister Ralf Péus. Ein enger Schulterschluss zum einen mit der Freiwilligen Feuerwehr, zum anderen aber auch mit den Ratsvertreterinnen und -vertretern sei dabei nötig. Gleichzeitig sei - auch räumlich - eine angemessene Ausstattung für die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr nicht nur angesichts der rechtlichen Vorgaben eine wichtige Sache: “Wer sich in seiner Freizeit ehrenamtlich für seine Mitmenschen in einer Weise engagiert, wie das in der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Bestwig geschieht, sollte bestmöglich unterstützt werden.”

 

 

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