Spaß, Sport, Bewegung: Offene Waldturnhalle in Ostwig wird schon rege genutzt

Bewegung und Sport machen Spaß - und zwar ganz besonders, wenn man gemeinsam unter freiem Himmel aktiv ist: Diese Erfahrung machen zurzeit zahlreiche kleine und große Sportlerinnen und Sportler in Ostwig. Die neue Offene Waldturnhalle des TV Germania Ostwig ist fertiggetellt und wird bereits rege genutzt.

Kinderturnen, Step-Aerobic und Zumba, aber auch Volley- oder Völkerball und Badminton: Die Fülle an Nutzungsmöglichkeiten ist Grundgedanke der Offenen Waldturnhalle. Wo früher ein Bolzplatz war, ist nun eine schmucke und moderne Sportanlage in direkter Nachbarschaft zur Ostwiger Turnhalle entstanden. „Herzstück“ ist ein 14 x 22 Meter großer, elastischer und wetterfester Turnboden. Die Linierung macht hier auch Ballspiele oder Badminton möglich - mit Ausnahme von Fußball, der auf den benachbarten Kunstrasen-Anlagen stattfinden kann. Vielmehr soll der weiche Turnboden bei gutem Wetter verstärkt auch zum Barfußsport einladen. Neben dem Turnboden gibt es noch ein neun Meter langes „XXL-Trampolin“, eine Calisthenics-Station für Eigengewichts-Übungen und eine vier Meter lange Slackline. Nach Westen und Süden begrenzen ein Ballfang- sowie ein Fallschutzzaun die Anlage.

Besonders wichtig ist für den TV Ostwig die Einbindung in den laufenden Sportbetrieb: „Viele unserer Gruppen können die Waldturnhalle bei gutem Wetter auch alternativ zur Turnhalle nutzen - sowohl Kinder wie auch Erwachsene“, erläutert der 1. Vorsitzende Christoph Rosenau. Vor allem aber handele es sich um eine offene Anlage: „Auch Spaziergänger, Wanderer und Feriengäste sind selbstverständlich willkommen.“ Die guten Erfahrungen mit der für alle offenen Kunstrasen-Sportanlage, die im Jahr 2014 errichtet wurde, sind auch in das Konzept der Waldturnhalle eingeflossen.

Entstanden ist die Anlage auf einem früheren, nicht mehr genutzten Bolzplatz, der sich im Eigentum der Gemeinde Bestwig befindet. Bereits seit geraumer Zeit hatten die Gemeinde Bestwig, der TV Ostwig und die Dorfgemeinschaft nach einer neuen Nutzungsmöglichkeit für das Areal gesucht. Im Jahr 2017 entstand dann im Vorstand des TV Ostwig die Idee einer Offenen Waldturnhalle - möglich wurde die Umsetzung nun durch eine Unterstützung aus dem LEADER-Programm der Europäischen Union. Von den Gesamtkosten in Höhe von rund 120.000 Euro stammen 78.000 Euro aus LEADER-Mitteln. 21.000 Euro steuert die Gemeinde Bestwig bei, 3.500 Euro übernimmt der Heimat- und Förderverein Ostwig. Die restlichen 17.500 Euro trägt der TV Germania Ostwig aus Eigenmitteln - gleichzeitig danken die Ostwiger „Germanen“ der LEADER-Region „4 mitten im Sauerland“ mit der Regionalmanagerin Miriam Schulte-Remmert, der Gemeinde Bestwig und Bürgermeister Ralf Péus sowie auch dem Team des Heimat- und Fördervereins Ostwig für die Unterstützung.

Eine offizielle Einweihung der Offenen Waldturnhalle soll im kommenden Jahr stattfinden. Schon jetzt aber sorgen die kleinen und großen Sportler dafür, dass die Anlage mit Leben gefüllt wird - sehr zur Freude der Verantwortlichen im TV Ostwig.
Christoph Rosenau: „Die sehr positive Resonanz zeigt, dass gerade eine so multifunktionale Anlage jede Menge Möglichkeiten für Sport und Bewegung bietet - und das für Menschen aller Altersgruppen.“

Bürger- und Rathaus Bestwig: Zusätzliche Öffnungszeit für Bundestagswahl

Mit Blick auf die Bundestagswahl am 26. September bietet das Wahlamt der Gemeinde Bestwig eine zusätzliche Öffnungszeit an: Am Samstag, 18. September, können Bürgerinnen und Bürger von 10 bis 12.30 Uhr Briefwahlunterlagen persönlich beantragen. Um diese Möglichkeit zu nutzen, muss die Wahlbenachrichtigung mitgebracht werden, die den Wahlberechtigten per Post zugegangen ist. Es besteht dann auch die Möglichkeit, direkt im Bürgertreff des Bürger- und Rathauses zu wählen.

Wer den Briefwahlantrag für jemand anderen stellt, muss nachweisen, dass er dazu berechtigt ist. Dies ist durch Vorlage einer schriftlichen Vollmacht möglich. Die Gemeinde Bestwig bittet um Verständnis, dass aufgrund rechtlicher Vorgaben Briefwahlunterlagen grundsätzlich nur persönlich ausgehändigt werden dürfen. Auch telefonische Anträge sind deshalb nicht möglich.

Spaß, Sport, Bewegung: Offene Waldturnhalle in Ostwig wird schon rege genutzt

Bewegung und Sport machen Spaß - und zwar ganz besonders, wenn man gemeinsam unter freiem Himmel aktiv ist: Diese Erfahrung machen zurzeit zahlreiche kleine und große Sportlerinnen und Sportler in Ostwig. Die neue Offene Waldturnhalle des TV Germania Ostwig ist fertiggetellt und wird bereits rege genutzt.

Kinderturnen, Step-Aerobic und Zumba, aber auch Volley- oder Völkerball und Badminton: Die Fülle an Nutzungsmöglichkeiten ist Grundgedanke der Offenen Waldturnhalle. Wo früher ein Bolzplatz war, ist nun eine schmucke und moderne Sportanlage in direkter Nachbarschaft zur Ostwiger Turnhalle entstanden. „Herzstück“ ist ein 14 x 22 Meter großer, elastischer und wetterfester Turnboden. Die Linierung macht hier auch Ballspiele oder Badminton möglich - mit Ausnahme von Fußball, der auf den benachbarten Kunstrasen-Anlagen stattfinden kann. Vielmehr soll der weiche Turnboden bei gutem Wetter verstärkt auch zum Barfußsport einladen. Neben dem Turnboden gibt es noch ein neun Meter langes „XXL-Trampolin“, eine Calisthenics-Station für Eigengewichts-Übungen und eine vier Meter lange Slackline. Nach Westen und Süden begrenzen ein Ballfang- sowie ein Fallschutzzaun die Anlage.

Besonders wichtig ist für den TV Ostwig die Einbindung in den laufenden Sportbetrieb: „Viele unserer Gruppen können die Waldturnhalle bei gutem Wetter auch alternativ zur Turnhalle nutzen - sowohl Kinder wie auch Erwachsene“, erläutert der 1. Vorsitzende Christoph Rosenau. Vor allem aber handele es sich um eine offene Anlage: „Auch Spaziergänger, Wanderer und Feriengäste sind selbstverständlich willkommen.“ Die guten Erfahrungen mit der für alle offenen Kunstrasen-Sportanlage, die im Jahr 2014 errichtet wurde, sind auch in das Konzept der Waldturnhalle eingeflossen.

Entstanden ist die Anlage auf einem früheren, nicht mehr genutzten Bolzplatz, der sich im Eigentum der Gemeinde Bestwig befindet. Bereits seit geraumer Zeit hatten die Gemeinde Bestwig, der TV Ostwig und die Dorfgemeinschaft nach einer neuen Nutzungsmöglichkeit für das Areal gesucht. Im Jahr 2017 entstand dann im Vorstand des TV Ostwig die Idee einer Offenen Waldturnhalle - möglich wurde die Umsetzung nun durch eine Unterstützung aus dem LEADER-Programm der Europäischen Union. Von den Gesamtkosten in Höhe von rund 120.000 Euro stammen 78.000 Euro aus LEADER-Mitteln. 21.000 Euro steuert die Gemeinde Bestwig bei, 3.500 Euro übernimmt der Heimat- und Förderverein Ostwig. Die restlichen 17.500 Euro trägt der TV Germania Ostwig aus Eigenmitteln - gleichzeitig danken die Ostwiger „Germanen“ der LEADER-Region „4 mitten im Sauerland“ mit der Regionalmanagerin Miriam Schulte-Remmert, der Gemeinde Bestwig und Bürgermeister Ralf Péus sowie auch dem Team des Heimat- und Fördervereins Ostwig für die Unterstützung.

Eine offizielle Einweihung der Offenen Waldturnhalle soll im kommenden Jahr stattfinden. Schon jetzt aber sorgen die kleinen und großen Sportler dafür, dass die Anlage mit Leben gefüllt wird - sehr zur Freude der Verantwortlichen im TV Ostwig.
Christoph Rosenau: „Die sehr positive Resonanz zeigt, dass gerade eine so multifunktionale Anlage jede Menge Möglichkeiten für Sport und Bewegung bietet - und das für Menschen aller Altersgruppen.“

Sportgeräte für Rolli-Fahrer neu am Bewegungsparcours in Velmede

Gemeinsam packen die Vereine aus dem Doppelort für Fitness und Bewegung an - und zwar für Menschen jeden Alters: Am Velmeder Christophorushaus wurden jetzt - selbstverständlich in Eigenleistung - zwei Fitnessgeräte für Menschen aufgestellt, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind.

Sie ergänzen den Bewegungsparcours der auf dem Platz zwischen Christophorushaus und Kindergarten bereits im vergangenen Jahr angelegt worden ist. Unter der Federführung des TuS Velmede-Bestwig hatten sich hier die St.-Andreas-Schützenbruderschaft und der MGV 1864 Velmede für die Bürgerinnen und Bürger ins Zeug gelegt. „Die Geräte machen nicht nur Spaß, sondern sie unterstützen Kreislauf und Muskulatur - bei Menschen aus allen Altersgruppen“, erläutert TuS-Vorsitzender Elmar Dünschede. Der Platz neben dem Christophorushaus sei bewusst gewählt - ebenso wie die beiden neuen Geräte, die nun auch Menschen im Rollstuhl die Nutzung des Bewegungsparcours ermöglichen.

Gefördert wurden beide Projekte aus dem Regionalbudget der LEADER-Region „4 mitten im Sauerland“, welches aus Mitteln des Bundes, des Landes NRW und der LEADER-Region finanziert wird. Der im Jahr 2020 angelegte Bewegungsparcours brachte Gesamtkosten von knapp 20.000 Euro mit sich; für die beiden neuen Geräte sowie die Herrichtung der Fläche wurden nun noch einmal etwa 10.000 Euro investiert. Der Fördersatz lag bei beiden Projekten bei 80 Prozent der Kosten. Zusätzlich stiftete Ortsvorsteher Martin Bracht Info-Tafeln, die über die richtige Nutzung und Übungen an den jeweiligen Geräten informieren.

Die Velmeder Vereine sehen das gemeinsame Anpacken schon einmal als „Vorübung“ für das große Dorfjubiläum: Im kommenden Jahr wird Velmede 950 Jahre alt. Und auch hier wollen sich die örtlichen Vereine tatkräftig in das Festprogramm einbringen.

Verkehrsentlastung für Nuttlar: Neuer Vorstoß im Schulterschluss

Der Bestwiger Gemeinderat macht Druck für eine zügige Verkehrsentlastung in Nuttlar: Mit einer eigenen Trassenvariante für die L776 wollen die Bürgervertreterinnen und -vertreter wieder Bewegung in die festgefahrene Situation rund um die hochbelastete Rüthener Straße machen. Einstimmig verabschiedete der Gemeinderat jetzt einen entsprechenden Vorschlag an den Landesbetrieb Straßen.NRW, NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und die heimischen Landtagsabgeordneten.

Die CDU-Fraktion hatte einen entsprechenden Antrag gestellt. Danach soll die dringend erwartete Baumaßnahme für die L776 nicht bereits - von Rüthen kommend - am Evenkopf, sondern erst auf der Geraden hinter der „Forsthauskurve“ beginnen und zum Zubringer der A46 führen. Diese Trassenvariante, argumentierte der Nuttlarer Ortsvorsteher Markus Sommer (CDU) ermögliche deutliche Kosteneinsparungen und zudem den Erhalt des - denkmalgeschützten - ehemaligen Forsthauses. Man spare nicht nur rund 800 Meter Ausbaustrecke, sondern verzichte ebenso auf die Brücke über das Eidmecketal und die Umlegung eines Wirtschaftsweges.

Markus Sommer erinnerte daran, dass es bereits seit den 1980-er Jahren Überlegungen für eine Entlastung Nuttlars gebe und man eine zeitgleiche Eröffnung mit der Autobahn angestrebt habe - eigentlich. „Mit der L 776 sind wir noch keinen Schritt weitergekommen“, stellte er fest. Bei den bisherigen Planungen des Landesbetriebs habe sich der Abriss des Forsthauses als „Knackpunkt“ erwiesen; mit der Konzentration von Straßen.NRW auf Brückensanierungen fehlten zudem seit dem Jahr 2016 die personellen Kapazitäten für neue Planungen.

Nun habe sich der Landesbetrieb organisatorisch neu aufgestellt - „es wird Zeit, dass es endlich weitergeht“, meinte Markus Sommer. Mit dem neuen Vorschlag könne man die Entlastung für die Rüthener Straße „mit einem deutlich verkürzten Verfahren umsetzen.“ Für die SPD beklagte Fraktionsgeschäftsführer Michael Menke „massive Lärmbelästigung und enormes Gefahrenpotenzial für alle Verkehrsteilnehmer“ in der Rüthener Straße. Mit der nun vorgeschlagenen Trassenführung könne sich seine Fraktion anfreunden - bereits früher sei eine solche Trasse in den Planungen als „wirtschaftlichste Variante“ bezeichnet worden. Michael Menke regte an, parteiübergreifend vorzugehen und auch NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst zum Adressaten des Vorschlages zu machen. Auch Grünen-Fraktionschef Matthias Scheidt bedauerte, dass nicht von Anfang an alle Ratsmitglieder aus Nuttlar in den Antrag eingebunden seien - denn in der Sache sei man sich einig: „Die Rüthener Straße braucht dringend die Entlastung.“

Diese Zielsetzung sieht Markus Sommer mit dem neuen Vorstoß erreicht. Mit den Planungen werde eine Entlastung des Ortes Nuttlar ebenso erreicht wie die Optimierung der Nord-Süd-Achse im Straßennetz für den regionalen wie den überregionalen Verkehr. Einstimmig richtet der Bestwiger Gemeinderat daher die dringende Bitte an den Landesbetrieb, den NRW-Verkehrsminister und die Landtagsabgeordneten, schnellstmöglich eine Umplanung vorzunehmen, „um damit den Planfeststellungsbeschluss zu erreichen und somit letztendlich die Baumaßnahme L 776n durchzuführen.“ Bürgermeister Ralf Péus begrüßte den einhelligen Beschluss der Ratsmitglieder - ein überparteiliches Vorgehen in der Sache sei „in der Tat ein gutes Zeichen.“

 

Gemeinde Bestwig will sich um neue LEADER-Förderperiode bewerben

Der Fußgängersteg an der „Plästerlegge“ bei Wasserfall, die offene Wald-Turnhalle in Ostwig, der Bergbau-Spielplatz in Heringhausen oder der Outdoor-Fitnesspark am Bestwiger Sportplatz: Das sind nur einige Projekte, die in der Gemeinde Bestwig mit Unterstützung des LEADER-Förderprogramms umgesetzt werden konnten. Nun will man sich um eine weitere Förderperiode bewerben - gemeinsam mit den Kommunen Meschede, Schmallenberg und Eslohe.

Das hat jetzt der Bestwiger Gemeinderat einstimmig beschlossen. Hintergrund: Die vier Städte und Gemeinden bilden gemeinsam die LEADER-Region „4 mitten im Sauerland“. In der vergangenen - bereits der zweiten - Förderperiode - den Jahren 2014 bis 2020 - standen 2,3 Millionen Euro zur Verfügung - bei einer Förderquote von 65 Prozent. Hinzu kamen bis zu 180.000 Euro jährlich aus dem so genannten „Regionalbudget“ für Kleinprojekte.

Nun steht die nächste Förderperiode für die Jahre 2023 bis 2027 an. „Wir sollten die Gelegenheit nutzen und uns bewerben“, unterstrich Bürgermeister Ralf Péus. Die bisherigen beiden Förderperioden hätten „sehr schöne Projekte“ möglich gemacht. Und mehr als nur ein Nebeneffekt: Durch den gemeinsamen Einsatz seien auch die Dorfgemeinschaften gestärkt worden, so CDU-Fraktionschef Alexander Brockhoff: „LEADER fördert nicht nur Projekte, sondern auch das Engagement.“ „Viele tolle Projekte“ seien in den vergangenen zehn Jahren entstanden, betonte auch SPD-Fraktionsvorsitzender Paul Theo Sommer, und auch für die Grünen lobte Fraktionschef Matthias Scheidt das LEADER-Programm.

Würde die LEADER-Region „4 mitten im Sauerland“ auch in der kommenden Förderperiode zum Zuge kommen, stünden wiederum 2,3 Millionen Euro bei einer Förderquote von 65 Prozent zur Verfügung - ebenso wie die jährlichen bis zu 180.000 Euro für Kleinprojekte aus dem Regionalbudget, die mit 80 Prozent bei maximalen Projektkosten von 20.000 Euro gefördert werden. Bis Ende März 2022 soll nun eine Bewerbung erfolgen, Ende Juni 2022 soll eine Kommission dann die Regionen auswählen, die gefördert werden. Förderstart soll zum Jahresbeginn 2023 sein.

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