75.000 Euro NRW-Förderung für Heringhauser Schützenhalle

Einen Förderbescheid in Höhe von rund 75.000 Euro erhielten die Heringhauser St.-Jakobus-Schützen jetzt von Ina Scharrenbach, NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung. Das Geld aus dem Förderprogramm Dorferneuerung 2021 des Landes NRW soll nun für weitreichende Umbaumaßnahmen in der Schützenhalle genutzt werden.

Durch die Förderung werden unter anderem die noch aus dem Jahr 1963 stammenden Toilettenräume für Herren modernisiert (Baujahr 1963), die künftig barrierefrei gestaltet werden. Weiterhin erhält die Schützenhalle eine neue Abtrennmöglichkeit, um eine multifunktionale Nutzung möglich zu machen, sowie eine Maschine, die die Reinigung des Hallenbodens erleichtert.

Auch auf dem Gelände um und an der Schützenhalle können durch die Förderung des Landes NRW Maßnahmen umgesetzt werden. So wird am Ufer der Valme zur Schützenhalle hin eine neue Zaunanlage gebaut, die vor allem die Sicherheit bei Nutzung durch Ferienlager oder andere Veranstaltungen für und mit Kindern erhöht.

Des Weiteren werden die Räumlichkeiten der Außentoilette, die u. a. für die Vermietung der anliegenden Schutzhütte der Freiwilligen Feuerwehr am Rast- und Bergbauspielplatz genutzt werden, erneuert.

Zudem wird die Nordseite der Außenwand kernsaniert, da einige Fachwerkbalken durch Feuchtigkeit morsch geworden sind. Auch die Vorderfront der Schützenhalle wird sandgestrahlt und mit einem neuen Anstrich versehen. Die Heizungsanlage von 1975 wird ebenfalls im Rahmen des Förderprogramms energetisch saniert.

Die Schützenbruderschaft investiert, neben dem Eigenanteil, eine Vielzahl an Arbeitsstunden in die Abriss- und Aufbaumaßnahmen. Die Förderung erfolgt aus dem Dorferneuerungsprogramm 2021 des Landes NRW mit einer Förderquote von 65 Prozent.

Die Umbaumaßnahmen starten passend zum 100-jährigen Jubiläum der Heringhauser Schützenhalle, die im Jahr 1921 erbaut wurde. Aus diesem Anlass soll es - unter Maßgabe der dann geltenden Regeln zum Infektionsschutz - am 2. und 3. Oktober eine zweitägige Veranstaltung an der Schützenhalle geben - unter anderem mit einem Open-Air-Konzert einer Live-Band am Samstagabend und einem Bildervortrag über die Geschichte der Schützenhalle, sowie einem Auftritt der Musikvereine aus Züschen und Kirchrarbach am Sonntagvormittag, geben.

Zur Überreichung des Bewilligungsbescheides waren der Heringhauser Ortsvorsteher Ulrich Bathen, Bestwigs Bürgermeister Ralf Péus, Landrat Dr. Karl Schneider, der Landtagsabgeordnete Matthias Kerkhoff und der Schützenvorstand anwesend.

 

 

 

Straßen- und Wegekonzept der Gemeinde Bestwig

Seit dem 01.01.2020 ist eine Änderung des Kommunalabgabengesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen (im Folgenden KAG NRW) in Kraft getreten. Der Landesgesetzgeber hat in das Kommunalabgabengesetz einen neuen § 8a „Ergänzende Vorschriften für die Durchführung von Straßenausbaumaßnahmen und über die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen“ eingefügt.

Gemäß § 8a Abs. 1 KAG NRW hat jede Gemeinde ein gemeindliches Straßen- und Wegekonzept zu erstellen und regelmäßig fortzuschreiben.

Das Konzept beinhaltet die voraussichtlich geplanten beitragsfreien Straßenunterhaltungsmaßnahmen sowie die beabsichtigten beitragspflichtigen Straßensanierungsmaßnahmen gemäß KAG NRW der nächsten 5 Jahre. Das Straßen- und Wegekonzept beinhaltet dabei keine Vorentscheidungen über eine Straßenausbaumaßnahme.

Die Veröffentlichung des Konzeptes soll für mehr Transparenz sorgen und die betroffenen Anlieger bzw. Grundstückseigentümer frühzeitig über anstehende Baumaßnahmen informieren.

Gleichzeitig ist es eine Voraussetzung, um Fördermittel des Landes Nordrhein-Westfalen beantragen zu können. Hierdurch werden Straßenausbaubeiträge, die von den Beitragspflichtigen zu erheben sind, zur Hälfte vom Land Nordrhein-Westfalen durch Gewährung von Zuweisungen an die Gemeinden übernommen.

Das Straßen- und Wegekonzept soll in erster Linie helfen, die finanzielle Belastung durch die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen für die Betroffenen planbar zu machen und somit zu mildern. Darüber hinaus können sich alle Anlieger anhand des Konzeptes auf die leider immer mit einer Baumaßnahme verbundenen Einschränkungen (Erreichbarkeit der Grundstücke, befristeter Wegfall von Stellplätzen, etc.) einstellen.

Der Gemeindeentwicklungsausschuss als Fachausschuss des Rates der Gemeinde Bestwig hat in seiner Sitzung am 03.09.2020 das „Straßen- und Wegekonzept der Gemeinde Bestwig 2020 gemäß § 8a KAG“ beschlossen.

>> Hier geht es zum Straßen- und Wegekonzept

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Leistung

Bioabfall

http://test.bestwig.de/dienstleistung/

Organisationseinheit

Gemeinde Bestwig

059580008008 Bestwig

Anschrift

Rathausplatz

1

59909

Bestwig

Leistung

Entsorgungsnachweis Bestätigung

Entsorgungsnachweis Bestätigung Entsorgung von gefährlichen Abfällen unterliegt dem abfallrechtlichen Nachweisverfahren. muss von Erzeugern, Sammlern und Beförderern sowie Entsorgern gefährlicher Abfälle durchgeführt werden. im Grundverfahren wird ein Entsorgungsnachweis mit der behördlichen Bestätigung genehmigt.

http://test.bestwig.de/dienstleistung/

Organisationseinheit

Gemeinde Bestwig

059580008008 Bestwig

Anschrift

Rathausplatz

1

59909

Bestwig

Öffentlichkeitsbeteiligung soll zeitnah wieder aufgenommen werden

Brilon. (straßen.nrw) Die Öffentlichkeitsbeteiligung zur Trassenfindung der B7n zwischen Nuttlar und Brilon soll zeitnah fortgesetzt werden. Hinter den Kulissen ist seit dem letzten Dialogforum am 14. August 2020 viel passiert: Zusätzlich zu den bestehenden acht Varianten wurden aufgrund der Anregungen der Bürgerinnen und Bürger gleich vier neue Varianten geprüft. Mehrere Untersuchungen rund um Umweltverträglichkeit und Verkehrsbelastung werden derzeit durchgeführt. Und: Ein neu beantragtes Vogelschutzgebiet liegt im Planungskorridor und muss miteinbezogen werden.

„Straßen.NRW wird alle Bürgerinnen und Bürger über eine offene digitale Veranstaltung informieren und auf den aktuellen Stand bringen. Zusätzlich soll es Infoaktionen vor Ort geben, sobald dies möglich ist“, sagt Lars Voigtländer, Leiter der Abteilung Planung und Grunderwerb der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift. Der Projektverantwortliche betont: „Nur die bestmögliche Linie wird auch vor Gericht Bestand haben!“

Erste Veranstaltungen zum neuesten Stand

Zeitnah sollen der Politische Begleitkreis und das Dialogforum mit den 30 Zufallsbürgerinnen und Zufallsbürgern zu allen Ergebnissen der laufenden Planungen, Prüfungen und Bewertungen informiert werden und dies, wenn möglich, nicht digital. Erst danach wird es mit den detaillierten Veranstaltungen zu einzelnen Themenbereichen weitergehen. Im Sommer 2020 hatte ein erster Politischer Begleitkreise und im August auch ein erstes Dialogforum „Natur und Artenschutz“ mit den Zufallsbürgerinnen und Zufallsbürgern stattgefunden. Während der Pandemie bedingten Veranstaltungspause galt es für die Planerinnen und Planer, Vorschläge aus diesen Gremien zu prüfen. Weitere Anregungen kamen von Bürgerinnen und Bürgern, die sich telefonisch oder per Mail an Straßen.NRW gewandt hatten. Hieraus entstanden unter anderem die neuen Varianten 8 bis 12.

Neue Varianten

„Es ist wichtig, dass wir alle denkbaren Varianten frühzeitig bearbeiten. Im Genehmigungsverfahren wird geprüft werden, ob wir alle Möglichkeiten beachtet und alle Betroffenheiten berücksichtigt haben. Es wird insoweit deutlich, wie wichtig dieser Beteiligungsprozess für die Realisierung der B 7n ist“, betont Lars Voigtländer. Es handelt sich um vier Varianten im Planungskorridor zwischen Altenbüren und der Briloner Möhnestraße, nördlich der bisher untersuchten Varianten. Darunter ist auch eine Tunnelvariante, die V12. „Sie verläuft im Grundriss entlang der Aatalvariante, erhält einen Anschluss an die K 57 nördlich Altenbüren und schließt im Osten an die B 480 an“, ergänzt der Projektverantwortliche.  Alle Varianten wurden im Rahmen des Planungs- und Abwägungsprozesses bearbeitet und berücksichtigt, das heißt, sie mussten komplett im Grundriss und Aufriss geplant werden. Auch die verkehrlichen Auswirkungen wurden ermittelt und bewertet. Gleiches gilt für die Kosten sowie für Betroffenheiten von Menschen, Pflanzen und Tierarten. Ein Arbeitskreistermin mit Umweltbehörden und -verbänden sowie mit den Kommunen dazu steht noch aus.

Artenschutz und Verkehr

Gleichzeitig wurden neue Erkenntnisse in die Umweltverträglichkeitsstudie eingearbeitet. Die Kartierungen Fledermäuse und Vögel wurden 2020 durchgeführt. Die Ergebnisse der Kartierung von 2015 wurden im Wesentlichen bestätigt. Und: Auch eine FFH-Verträglichkeitsprüfung für die besonderen Kalkkuppen im Boden des Briloner Nordens muss mit einbezogen werden.

Zurzeit finden außerdem vertiefende Abstimmungen mit der Stadtverwaltung Brilon bezüglich der Verkehrsuntersuchung und den verkehrlichen Auswirkungen der einzelnen Trassenvarianten auf die Belange der Kernstatt Brilon statt. Noch in diesem Sommer werden Verkehrszählungen im Bereich der Stadt Brilon durchgeführt werden, um hier Auswirkungen verschiedener Trassenführungen besser einschätzen zu können. Das Verkehrsgutachten soll dann beim dritten Dialogforum „Mensch und Nutzer“ vorgestellt werden.

Neues Vogelschutzgebiet

Für Straßen.NRW muss das Vogelschutzgebiet faktisch als solches behandelt werden, auch wenn es im Ausweisungsverfahren und noch nicht genehmigt ist. „Alle Trassen werden im Zuge einer FFH-Verträglichkeitsprüfung bewertet. Grundlage sind die dem Landesbetrieb vorliegenden Unterlagen zum Vogelschutzgebiet. Im Anschluss wird die Umweltverträglichkeitsstudie entsprechend aktualisiert“, schließt Lars Voigtländer.

 

Infokasten

Die Öffentlichkeitsbeteiligung zur B7n wird von der Agentur DIALOG BASIS unter Leitung von Dr. Antje Grobe organisiert und begleitet. Eckpfeiler sind die Politischen Begleitkreise, die Dialogforen mit 30 Zufallsbürgerinnen und Zufallsbürgern aus den betroffenen Orten, digitale Infoveranstaltungen für Presse und breite Öffentlichkeit sowie Infoaktionen vor Ort.  

Erste politische Begleitkreise und ein Dialogforum zum Thema „Natur und Artenschutz“ fanden bereits im Sommer 2020 statt. Sobald alle Beteiligten auf den neuen Stand gebracht sind, wird es wie von Anfang an geplant mit den Themen „Landwirtschaft“ sowie „Mensch und Nutzer“ weitergehen.

Ist diese vorgeschaltete informelle Öffentlichkeitsbeteiligung abgeschlossen, kann nach Fertigstellung der Variantenuntersuchung und der Gesamtabwägung aller Belange und Betroffenheiten schließlich das formale Linienbestimmungserfahren beginnen. Es folgt dann die öffentliche Auslage der Unterlagen in den Kommunen vor Ort und der Möglichkeit der Bürgerinnen und Bürger Zustimmungen und Einwendungen im Rahmen des formalen Linienbestimmungsverfahrens einzureichen.

 

Pressekontakt:

Lars Voigtländer (Projektverantwortlicher)

Mobil: 0162 - 23 98 502

E-Mail: lars.voigtlaender@strassen.nrw.de

 

Stefan Zins (Agentur DIALOG BASIS)

Telefon: 07157 721 331 – 63

E-Mail: stefan.zins@dialogbasis.de

 

 

 

Neben-Wohnsitz in Haupt-Wohnsitz ändern in leichter Sprache

Neben-Wohnsitz in Haupt-Wohnsitz ändern

 
 

Wenn Sie einen Neben-Wohnsitz haben,
können Sie ihn in einen Haupt-Wohnsitz ändern lassen.

Sie können das tun,
wenn Sie den Neben-Wohnsitz nun hauptsächlich nutzen.

Die Wohnung, die bis jetzt Ihr Haupt-Wohnsitz war,
wird dann Ihr Neben-Wohnsitz.

Sie können nur einen Haupt-Wohnsitz,
aber mehrere Neben-Wohnsitze haben.

 
 
 
 

Sie brauchen dafür:

  • Eine Erklärung zum Ändern von dem Haupt-Wohnsitz
  • Ihren Personal-Ausweis oder Reise-Pass
  • Ausweise von allen Personen,
    die ihren Haupt-Wohnsitz ändern wollen

Wenn Sie aus dem Ausland kommen,
müssen Sie uns auch zeigen:

  • Ihren Pass von dem Land, von dem Sie kommen.
  • Und eine Aufenthalts-Genehmigung oder ein Visum.
    Das ist eine Erlaubnis,
    dass Sie in Deutschland wohnen dürfen.
 
Bild: Personalausweis
© Lebenshilfe Bremen e. V./S. Albers*
 
 

Zuerst füllen Sie die Erklärung zum Ändern von dem Haupt-Wohnsitz aus.
Sie können das im Internet tun.

Das Formular ist in Alltags-Sprache.
Wenn Sie beim Ausfüllen Hilfe brauchen,
fragen Sie uns danach.

Link: Hier können Sie die Erklärung zum Ändern von dem Haupt-Wohnsitz ausfüllen

Drucken Sie bitte nach dem Ausfüllen die Erklärung aus.
Dann müssen Sie die Erklärung unterschreiben.

Die Erklärung und Ihren Personal-Ausweis oder Ihren Pass geben Sie uns.

Dazu können Sie zu uns kommen:

  • zum Bürgerbüro im Bürger- und Rathaus der Gemeinde Bestwig

Oder Sie schicken uns die Erklärung mit der Post.
Dann schicken Sie die Erklärung auch an diese Adressen.

Bitte fügen Sie Ihrem Brief an uns dies bei:

  • Kopie von Ihrem Personal-Ausweis
  • oder eine Kopie von Ihrem Pass
 
Bild: Hilfe beim Ausfüllen des Formulars am Computer
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Bild: Unterschrift unter ein Schriftstück
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Bild: Amt
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Bild: Brief
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Wenn sich Ihr Haupt-Wohnsitz ändert,
ändert sich auch Ihre Adresse.

Deshalb müssen Sie Ihre Adresse auf Ihrem Personal-Ausweis ändern.

Um Ihren Personal-Ausweis zu ändern,
müssen Sie ihn uns zeigen.
Dies können Sie gleichzeitig mit der Änderung von Ihrem Haupt-Wohnsitz tun.

 
Bild: Personalausweis
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Dann kann jemand anderes für Sie zu uns kommen. Diesem Menschen müssen Sie vertrauen. Sie müssen diesem Menschen schriftlich erlauben, für Sie zum Anmelden von Ihrem Wohnsitz zu uns zu kommen.

Diese Erlaubnis heißt Vollmacht.

Eine Vollmacht ist ein Papier. Auf dem Papier erlauben Sie einem Menschen, etwas für Sie zu tun.
Den Namen von diesem Menschen schreiben Sie auf das Papier. Sie müssen das Papier unterschreiben.
Zum Beispiel können Sie Ihrem besten Freund eine Vollmacht schreiben: Damit Ihr Freund Ihren Personal-Ausweis bei der Behörde abholt. Sie können das nämlich nicht selber tun, weil Sie zum Beispiel krank im Bett liegen.

Der Mensch, der für Sie zu uns kommt, muss uns die Vollmacht zeigen. Er muss uns auch seinen Personal-Ausweis oder Reise-Pass zeigen.

Wenn Sie aus dem Ausland nach Deutschland ziehen,

müssen Sie selbst zu uns kommen.

Link: Hier können Sie die Vollmacht im Internet ausfüllen - in Alltags-Sprache.

 
Bild: Vollmacht
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Bild: Unterschrift unter ein Schriftstück
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Bild: Personalausweis
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Nein.
Das Ändern von Ihrem Neben-Wohnsitz in den Haupt-Wohnsitz ist kostenlos.

 
 
 
 

Die Regeln zum Ändern von einem Wohnsitz

stehen im Bundes-Melde-Gesetz.

Die Abkürzung dafür ist: BMG.

 
Bild: Gesetzbuch
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* Die Bilder gehören:

Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e. V.,

Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.

 

Wohnsitz zum ersten Mal in Bestwig anmelden in leichter Sprache

Wohnsitz zum ersten Mal in Bestwig anmelden

 

 
 

Sie ziehen nach Bestwig um?

Dann müssen Sie Ihre neue Adresse bei uns anmelden.

 
Bild: Umzug mit einem Auto
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Spätestens 2 Wochen nach dem Umzug

zur neuen Adresse müssen Sie sich anmelden.

Ihren neuen Wohnsitz melden Sie dort an: Bürgerbüro im Bürger- und Rathaus der Gemeinde Bestwig

 
Bild: Amt
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Sie brauchen dazu:

  • Ihren Personal-Ausweis
  • oder Ihren Reise-Pass
  • die Ausweise von allen Personen,
    die mit Ihnen umziehen
  • das Anmelde-Formular

Link: Hier können Sie das Formular zum Anmelden ausfüllen.


Link: Hier können Sie das Beiblatt zum Anmelde-Formular herunter laden.

  • Bestätigung vom Vermieter oder der Vermieterin.

Hier können Sie die Bestätigung herunter laden.

Link: Bestätigung des Wohnungsgebers

Der Vermieter oder die Vermieterin muss die Bestätigung ausfüllen.

Sie müssen die Bestätigung 2 Wochen nach Ihrem Umzug ausfüllen.

Dann müssen Sie die Bestätigung im Amt abgeben.

Wenn Sie keine Wohnung mieten,

sondern in Ihre eigene Wohnung ziehen.

Oder in ein eigenes Haus ziehen.

Dann müssen Sie die Bestätigung nicht abgeben.

Sondern dann müssen Sie diese Papiere abgeben:

  • 1 Auszug aus dem Grund-Buch.

Das Grund-Buch ist eine Liste mit:

  • allen Grund-Stücken
  • allen Eigentümern

Ihr Name steht im Grund-Buch:

  • Wenn Sie eine Wohnung kaufen.
  • Oder wenn Sie ein Haus kaufen.
  • Oder wenn Sie ein Grund-Stück kaufen.

Sie müssen uns 1 Kopie vom Grund-Buch zeigen.

  • Oder Ihren Vertrag mit dem Notar.

Ein Notar ist eine Person. Die Person macht für Sie einen Vertrag. Oder schreibt für Sie eine Urkunde. Zum Beispiel: Wenn Sie ein Haus kaufen. Dann machen Sie einen Notar-Vertrag. Sie müssen uns 1 Kopie von diesem Vertrag zeigen.

 
Bild: Personalausweis
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Sie füllen das Anmelde-Formular aus.

Das können Sie im Internet tun.

Link: Hier können Sie das Formular zum Anmelden ausfüllen.


Link: Hier können Sie das Beiblatt zum Anmelde-Formular herunter laden.

Die Formulare sind in Alltags-Sprache. Wenn Sie beim Ausfüllen Hilfe brauchen, fragen Sie uns danach. Drucken Sie bitte das Anmelde-Formular und das Bei-Blatt nach dem Ausfüllen aus.

Wichtig:

Sie müssen beide Formulare unterschreiben.

Sie müssen zu uns ins Bürgerbüro im Bürger- und Rathaus Bestwig kommen. Sie müssen beide Formulare und alle anderen Papiere mitbringen.

 
Bild: Hilfe beim Ausfüllen des Formulars am Computer
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Wenn Sie aus dem Ausland nach Bestwig ziehen, müssen Sie uns auch diese Papiere zeigen:

  • Ihren Pass von dem Land, aus dem Sie kommen.
    Mit diesem Pass müssen Sie uns eine Aufenthalts-Genehmigung
    oder ein Visum
    zeigen.
    Das ist eine Erlaubnis,
    dass Sie in Deutschland wohnen dürfen.

Als verheirateter Mensch oder als Mensch, der in einer Lebens-Partnerschaft lebt, brauchen Sie dann zusätzlich:

  • Ehe-Urkunde / Kopie aus dem Ehe-Register
    oder Lebens-Partnerschafts-Urkunde
  • Geburts-Urkunden von Ihren Kindern, die mit Ihnen umziehen. Deren Geburts-Urkunden brauchen Sie,
    wenn diese unter 18 Jahre alt sind.

Wichtig:

Wenn Sie Urkunden aus dem Ausland vorzeigen müssen, beachten Sie bitte:

Ausländische Urkunden in anderen Sprachen müssen ins Deutsche übersetzt werden.

Zum Beispiel: Ihre Urkunde aus der Türkei ist in türkischer Sprache.

Für das Amt in Deutschland muss die Urkunde in deutsche Sprache übersetzt werden.

Das muss eine Übersetzerin oder ein Übersetzer machen.

Oder eine Dolmetscherin oder ein Dolmetscher.

Also ein Experte mit Ausbildung.

Es ist nicht möglich, die Urkunden selbst zu übersetzen.

Auch wenn Sie die Sprache gut beherrschen.

Es sind nur Übersetzungen von diesen Experten erlaubt.

Wer Experte ist, legt der Staat fest.

Er prüft die Übersetzer und Dolmetscher.

Dann gibt er Ihnen eine offizielle Arbeits-Erlaubnis.

Das schwere Wort dafür ist: "öffentlich bestellt oder beeidigt".

Das heißt: Der Staat hat sie geprüft.

Sie dürfen als Übersetzer oder Dolmetscher arbeiten.

Wichtig:

Urkunden und Übersetzungen müssen im Original vorgelegt werden.

Sie können keine Kopien abgeben.

Wichtig ist auch:

Wenn Sie aus dem Ausland nach Deutschland ziehen,

müssen Sie selbst zu uns kommen.

Dann können Sie keine Vollmacht für eine andere Person schreiben.

 
Bild: Personalausweis
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Bild: Familie mit Kind
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Bild: Urkunde
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Bild: Übersetzer
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Bild: Beratung, zwei personen an einem runden Tisch
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Wenn Sie innerhalb von Deutschland umziehen,

dann kann jemand anderes für Sie zu uns kommen.

Diesem Menschen müssen Sie vertrauen.

Sie müssen diesem Menschen schriftlich erlauben,

für Sie zum Anmelden von Ihrem Wohnsitz zu uns zu kommen.

Diese Erlaubnis heißt Vollmacht.


Eine Vollmacht ist ein Papier. Auf dem Papier erlauben Sie einem Menschen, etwas für Sie zu tun.
Den Namen von diesem Menschen schreiben Sie auf das Papier. Sie müssen das Papier unterschreiben. Zum Beispiel können Sie Ihrem besten Freund eine Vollmacht schreiben:

Damit Ihr Freund Ihren Personal-Ausweis bei der Behörde abholt. Sie können das nämlich nicht selber tun, weil Sie zum Beispiel krank im Bett liegen.

Der Mensch, der für Sie zu uns kommt, muss uns die Vollmacht zeigen. Er muss uns auch seinen Personal-Ausweis oder Reise-Pass zeigen.

Wenn Sie aus dem Ausland nach Deutschland ziehen, müssen Sie selbst zu uns kommen.

 
Bild: Vollmacht
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Bild: Unterschrift unter ein Schriftstück
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Bild: Personalausweis
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Dazu müssen Sie nichts weiter tun.

Wir ändern diese Angaben,

wenn Sie Ihren neuen Wohnsitz bei uns anmelden.

 
Bild: Personalausweis
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Sie ziehen von einer anderen Stadt in Deutschland nach Bestwig um?

Dann können Sie Ihr Auto auf die neue Adresse umschreiben lassen. Oder Ihr Motor-Rad.

Dazu müssen Sie das Fahrzeug beim Hochsauerlandkreis umschreiben lassen.

Link: Umschreibung eines Fahrzeugs innerhalb des Hochsauerlandkreises.

 

 
 
 
 

Wir gebrauchen Ihre Daten nur für die Abläufe bei uns.

Es passiert nichts damit, was Sie nicht wollen.

Sie können dem Weitergeben von Ihren Daten an andere Stellen widersprechen.

Dann geben wir niemals Ihre Daten an diese Stellen weiter.

Widersprechen können Sie beim Anmelden von Ihrem Wohnsitz.

Sie können aber auch später noch dem Weitergeben von Ihren Daten widersprechen.

An bestimmte Stellen dürfen wir Ihre Daten nur dann weitergeben,

wenn Sie der Weitergabe zugestimmt haben.

Zum Beispiel: Sie kommen nur dann ins Telefon-Buch,

wenn Sie dem zugestimmt haben.

Wenn nicht, darf man Sie nicht ins Telefon-Buch schreiben.

 
Bild: Widerspruch gegen die Datenweitergabe
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Nein. Das Anmelden von Ihrem Wohnsitz ist kostenlos.

 
 
 
 

Seit November 2015 gibt es ein neues Melde-Gesetz.

Und es gibt neue Gesetze zum:

  • Anmelden von Ihrem Wohn-Sitz
  • Ummelden von Ihrem Wohn-Sitz
  • Abmelden von Ihrem Wohn-Sitz

Dazu müssen Sie jetzt immer

1 Bestätigung vom Vermieter oder der Vermieterin abgeben.

Link: Bestätigung des Wohnungsgebers

Dafür haben Sie jetzt 2 Wochen Zeit.

Früher hatten Sie nur 1 Woche Zeit

 
Bild: Gesetzbuch
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* Die Bilder gehören:

Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V.,
Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.

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